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Judith Kis lächelt in die Kamera
Über mich: Über mich
Kater Mauz schaut nach oben

Persönliches

  • Als Hamburger Deern geboren in den 50er Jahren

  • Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin frz./engl. und Sekretärin

  • Studium Sozialpädagogik: Dipl. u. staatl. Anerkennung in Hamburg

  • Arbeit in verschiedenen Bereichen der sozialen Arbeit mit Erwachsenen

  • Ausbildung als Katzenpsychologin und diverse Fortbildungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tierische Gefährten
 

Als Kind durfte ich in unserer Etagenwohnung leider keine Haustiere halten – eine Regel, die damals in Stadtwohnungen üblich war und vom Vermieter vorgeschrieben wurde, obwohl meine Eltern tierlieb waren. Trotzdem entwickelte ich früh eine tiefe Begeisterung für Tiere – insbesondere für Pferde, aber auch für Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen und kleine Hunde.

 

Katzen blieben für mich ein Rätsel, da ich als Kind kaum Kontakt zu ihnen hatte. Meine Erinnerungen beschränken sich auf die scheuen Bauernhofkatzen, die sich stets versteckten. In meinem unmittelbaren Umfeld kannte ich niemanden, der Katzen in der Wohnung hielt.

Der enge Kontakt zu Tieren blieb mir lange nur durch Urlaubsaufenthalte auf Bauernhöfen vorbehalten – ein Erlebnis, das mich als Kind verzauberte. Ich verbrachte viele Stunden im Stall und bewunderte die Menschen, die mit Hingabe die Tiere pflegten und versorgten.

​Im Erwachsenenalter durfte ich schließlich in den Genuss eigener Haustiere kommen. Neben Hamstern, Meerschweinchen und Kanarienvögeln bereicherten vor allem meine geliebten Zwergkaninchen – liebevoll „Hasen“ genannt – mein Leben. Diese Kaninchen waren stubenrein, zutraulich und erkundeten frei die Wohnung.

 

​​Wie kam ich auf die Katz?

 

Jetzt im Nachhinein hätte ich mir sehr gewünscht, schon als Kind mit Katzen aufgewachsen zu sein. So musste meine Liebe zu diesen einzigartigen Wesen noch im Verborgenen bleiben.

 

Eines Tages begegnete ich dann im Familienkreis dem unglaublichen Kater Piotrek, der im Handumdrehen jedes Herz eroberte. Selbst Menschen, die bisher eine Scheu vor Katzen hatten, verloren all ihre Vorbehalte, nachdem sie einige Stunden in seiner charmanten Gesellschaft verbracht hatten. 

Die Katzengefährtin von Piotrek, Kasia, ist ein liebes, eher schüchternes Katzenmädchen.

 

Nachdem beide mein Herz gewonnen hatten, entdeckte ich die faszinierende Vielfalt der Katzenpersönlichkeiten. ​Meine Begeisterung für alles rund um die Welt der Katzen wuchs von da an stetig – und so übernahm ich gerne das Hüten der Katzen im Familienkreis, bei Freunden und Nachbarn. Dabei überraschten mich immer wieder die einzigartigen Charaktere, die jede einzelne Katze mitbringt.

Warum wollte ich Katzenpsychologin werden?​​

Das verdanke ich meinem Kater Mauz und unserer gemeinsamen Geschichte.

 

Mauz kam als junger Hamburger Stadtkater in mein Leben, vermutlich auf der Suche nach einem besseren Zuhause. Anfangs war er sehr schreckhaft – er reagierte mit Pfotenhieben und Schnappen, wenn ihm jemand zu nahe kam.

Als Stadtkater erlebte er so einiges: Begegnungen mit anderen Katzen, unzählige Hunde, die durch die Straßen geführt wurden, herannahende Autos und eine Vielfalt an Beutetieren im Park. 

 

Der Wendepunkt kam, als sein Vorbesitzer ihn nicht mehr behalten konnte. Ich nahm Mauz auf, und seitdem haben wir eine besondere Beziehung aufgebaut.

Ich schenkte ihm Aufmerksamkeit, Liebe, Zeit und vor allem die Ruhe, die er brauchte – und im Gegenzug erhielt ich sein einzigartiges Wesen und seine faszinierende Persönlichkeit. Diese tiefe Verbindung hat in mir den Wunsch geweckt, die Psyche der Katzen zu verstehen und sie so noch besser unterstützen zu können.

 

Aber es wurde schwierig...

 

Ein Nachbarskater und heftige Revierkämpfe – weit über das übliche Maß hinaus – führten dazu, dass Mauz insgesamt 12 Mal durch Bisswunden schwer verletzt wurde. Fast jeden Monat führte uns diese Situation zu Besuchen bei der Tierärztin – über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren.

Ich war verzweifelt und fand innerlich keine Ruhe. Ich lauschte ständig nach draußen, in der Angst, erneut Geschrei oder Kämpfe zu vernehmen.

 

Anfangs hatte ich keine Lösung parat, aber so konnte es nicht weitergehen. Ich wollte das Verhalten der Katzen besser verstehen, die Zusammenhänge erfassen und etwas bewirken – ich wollte nicht länger hilflos zusehen.

 

Zunächst begann ich mit Fortbildungen in der Bachblütentherapie für Mensch und Tier, um uns und beide Katern seelisch zu unterstützen. Doch für unser spezielles Problem mit dem Nachbarskater reichte diese Maßnahme nicht aus.

 

Das wachsende Bedürfnis, mehr über das Wesen der Katzen und die Ursachen für solch extremes Verhalten zu lernen, veranlasste mich, die Ausbildung als Katzenpsychologin. Katzenpsychologin zu beginnen. 

Es folgten zahlreiche Fortbildungen im Bereich Katzenpsychologie/Katzenverhaltensberatung.

 

Diese Ausbildung war und ist für mich eine große Bereicherung, denn sie hat meinen Blick auf Katzen und ihr Verhalten wesentlich intensiviert. Ich bin sehr dankbar für diese Entscheidung und es ist mir eine Herzensangelegenheit geworden, Menschen zu unterstützen, die mit Sorgen oder Problemen rund um ihre Katzen konfrontiert sind.

Und wie ging es für Mauz weiter?

 

Durch meine Ausbildung habe ich gelernt, dass es völlig normal ist, wenn Kater Revierkämpfe austragen und dabei auch territoriale Aggression zeigen – manchmal gehen solche Auseinandersetzungen mit Bissverletzungen einher.

Häufig ist es aber so, dass sich Katzen dann auch aus dem Wege gehen. Jeder Kampf ist ein Risiko für die Katze, gesundheitlich verletzt und geschwächt zu werden. Meist werden solche Kämpfe dann aus Selbstschutz vermieden.

 

In unserem Fall gab es aber das gezielte Auflauern und Angreifen des Nachbarkaters immer wieder aus einem Versteck heraus. Und da gab es eigentlich nur noch eine Lösung...

...nämlich die des zeitversetzten Herauslassens der Katzen. Die beiden Kater durften und konnten sich somit nicht mehr begegnen. Die einzige Lösung war es, die beiden Kater zeitversetzt herauszulassen, sodass sie sich nicht mehr begegnen konnten.

 

Heute ist Mauz, inzwischen 12 Jahre alt, ein ruhiger, ausgeglichener und sehr gemütlicher Kater. Er genießt es, draußen zu sein, fühlt sich aber auch in seinem Zuhause rundum wohl.

 

Meine Arbeit als Katzenpsychologin erfüllt mich seit einigen Jahren zutiefst. Es bereitet mir große Freude, Menschen zu unterstützen, die Sorgen oder Probleme mit ihren Katzen haben. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann rufen Sie mich gern an oder schreiben Sie mir. Ich freue mich darauf, Sie und Ihre Katze(n) kennenzulernen.

Liebe Grüße Judith Kis

 

Und ich bin sehr glücklich mit meiner Arbeit als Katzenpsychologin, die mich seit ein paar Jahren sehr ausfüllt.

Ich freue mich, wenn ich anderen Menschen helfen kann, die Sorgen mit ihren Katzen haben.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, rufen Sie mich gern an oder schreiben Sie mir. Ich freue mich auf Sie und Ihre Katze(n) 

Herzenskater Mauz

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